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Der erste Schultag

Um 9h startete der Gottesdienst in der Kirche St. Peter und Paul. Aufgeregte Erstklässler, neugierige Eltern, eine erfahrene Direktorin und drei erwartungsvolle Lehrerinnen schmückten die Kirchenbänke.

Frau Reschreiter (Pastoralreferentin) und Herr Pfarrer Falk gestalteten einen mitreißenden Gottesdienst, in dem sich die zukünftigen Erstklässler als verkleidete Schafherde oder mit Sachwissen über die Aufgabe eines Hirten einbringen durften. Zu den eingängigen Kirchenliedern gab es auch immer passende Bewegungen und eine Unterstützung durch Klavier (Frau Jäger), Gitarre (Frau Kessels) und Gesang (Frau Claren). Nach dem Gottesdienst waren die Kinder beruhigt. Sie haben gelernt, dass ihre Lehrerinnen Helfer des Hirten sind und immer gut auf ihre Schülerinnen und Schüler aufpassen, damit sie nicht verloren gehen und sich gut miteinander verstehen. Darüber hinaus haben sie ihre Lehrerinnen schon einmal sehen dürfen. Herr Pfarrer Falk hat nämlich Frau Claren (Klasse 1a mit oranger Tür), Frau Imhäuser-Döbel (Klasse 1b mit grüner Tür) und Frau Lenz (Klasse 1c mit gelber Tür) am Altar jeweils ein Paket mit gebastelten Schafen übergeben. Ein Schüler erklärte: „So können wir gar nicht verloren gehen, weil wir ja jetzt immer wissen, zu welcher Klassentür wir gehen müssen.“

Dann wurde es für die Erstklässler nochmal richtig spannend: Die Direktorin, Frau Naraghi, zählte die Namen der zukünftigen Kinder der einzelnen Klassen auf. Zuerst waren die Kinder von Frau Claren an der Reihe, schließlich sollte sie ja auch die Klasse 1a unterrichten. Alle 22 Erstklässler fanden den Weg zu ihrer Lehrerin. Wie von Herrn Pfarrer Falk angekündigt, ist kein Schäfchen verloren gegangen.

Im Klassenraum der Klasse 1a angekommen, suchten die Kinder zunächst ihren Sitzplatz mittels Namensschild. Das klappte richtig gut! Eine Schülerin stellte also fest: „Es können ja schon alle lesen!“. In einer Erzählrunde berichteten die Schülerinnen und Schüler davon, wie aufgeregt sie gewesen seien, wie schlecht sie geschlafen hatten und dass sie am Morgen kaum etwas essen konnten vor Aufregung. Gemeinsam wurde eine gemütliche Frühstückszeit beschlossen, in der schon erste Freundschaften geschlossen und Tauschgeschäfte ins Rollen kamen. Frau Claren begrüßte jedes Kind noch einmal persönlich mit Handschlag und nahm sich Zeit für ein kurzes Gespräch. Die Farbe kehrte wieder in die Gesichter der Kinder zurück und man konnte beobachten, wie Erleichterung der Aufregung wich. Auf das Frühstück folgte das Lied „Halli, hallo, schön, dass du da bist“ und so konnten die Kinder und Frau Claren singend die Namen lernen. Zum Schluss stellten sich alle zusammen in einen Kreis und gaben per Händedruck den Wunsch von Frau Claren weiter. Sie wünschte sich für alle einen guten Start in das Schuljahr. Zum Glück ist der Wunsch erfolgreich reihum gegangen und auch wieder bei Frau Claren angekommen, denn nur dann geht der Wunsch auch in Erfüllung.

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